Masters: Remis für DHB-HerrenDie deutschen Herren sind beim ERGO Masters im Spiel gegen Großbritannien nicht über ein Remis hinaus gekommen.

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Masters: Remis für DHB-Herren

Die deutschen Herren sind beim ERGO Masters im Spiel gegen Großbritannien nicht über ein Remis hinaus gekommen.

Die deutschen Hockey-Herren sind mit einem Remis gegen Großbritannien in die ERGO Masters und damit in die Generalprobe für die in Kürze beginnenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gestartet. Auf der Anlage des Deutschen Sportklubs Düsseldorf kam das Team von Bundestrainer Valentin Altenburg am Ende über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus.

„Im Prinzip war es heute so wie zuletzt des Öfteren: Wir waren viel in des Gegners Hälfte, haben auch einige gute Spielzüge, aber wir hatten nur wenig Ertrag daraus“, monierte der Bundestrainer. „Den Briten gelingt es irgendwie oft, uns so zu verteidigen. Insgesamt bin ich mit unserer Leistung heute aber schon zufrieden. Wir haben noch dominanter gespielt als in den letzten Spielen. Allerdings hat es heute nicht gereicht, um dieses Spiel zu gewinnen. Das ist umso ärgerlicher, als das Gegentor so eigentlich nicht fallen darf und vermeidbar gewesen wäre.“

Die beiden Teams gönnten sich keinerlei Abtastphase, sondern legten gleich mit hohem Tempo los. Christopher Rühr ging mit dem Ball über die linke Seite ab, sein Schuss aus spitzem Winkel musste Keeper George Pinner parieren (1.). Auf der anderen Seite fand Alastair Brogdon Mitspieler Sam Ward, aber Moritz Fürste kam gerade noch dazwischen (2.). Beide versuchten, druckvoll nach vorn zu spielen, doch die jeweiligen Defensivverbände waren aufmerksam, sodass es zunächst nur wenige Kreisszenen gab. Und auch die erste Strafecke für die Briten wurde verstoppt, brachte keinen Ertrag (6.). Nach einem Foulspiel von Linus Butt gab es in der 10. Minute wieder Ecke für Großbritannien. Martin Häner lief den Ball ab, allerdings auf Kosten eine Wiederholungsecke, die dann Nico Jacobi im deutschen Tor links halbhoch stark parierte. Nach einem gefährlich abgefälschten Ball in Richtung von Mats Grambusch gab es auch eine Strafecke für Deutschland. Tom Grambusch trat an, zielte mit seinem Schlenzer allerdings ein Stück zu weit rechts (12.).

Gleich zu Beginn des zweiten Viertels kam ein langer Ball durch auf Florian Fuchs, der aber zu überrascht war und nicht zum Abschluss kam (17.). Drei Minuten später war Christopher Wesley allerdings nicht zu überrascht, als er den Ball vor dem Tor von Christopher Rühr hart von links serviert bekam und ihn über die Linie blockte. Großbritannien hatte den Ball gefährlich gesehen, aber das Tor zählte. Deutschland setzte in dieser Phase offensive mehr Akzente. So ging ein langer Ball auf den in aussichtsreicher Position laufenden Florian Fuchs, der ihn allerdings nicht mehr erreichte (22.). Auf der anderen Seite wischte Keeper Jacobi einen Ball von Harry Martin weg, aber das deutsche Team konnte nicht richtig klären, und so kam unvermittelt David Condon aus zehn Metern aus der Drehung zum Schuss und traf flach links zum Ausgleich (23.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte noch einmal Tom Grambusch die Chance zur erneute Führung, als er nach einem Doppelpass mit Florian Fuchs zum Abschluss kam, aber am langen Pfosten vorbei zielte (28.).

Im zweiten Durchgang ging ein wenig Intensität im Spiel verloren, weil sich Großbritannien weiter zurückzog und fortan verstärkt auf Konter lauerte. Christopher Wesley passte auf Florian Fuchs, der Platz hatte und Tempo aufnahm. Zuspiel auf Timm Herzbruch, dessen Schuss das Tor allerdings links verfehlte (33.). Die Briten kamen nur zu wenigen offensiven Aktionen. Ashley Jackson lief in der 35. Minute allein auf zwei deutsche Verteidiger zu, kam dennoch zum Abschluss und zwang Jacobi zu einer Parade. Und in der 39. Minute brachte Harry Martin den Ball im Fallen noch gefährlich auf das deutsche Tor, wo allerdings wieder Jacobi zur Stelle war. Das deutsche Team hatte mehr vom Spiel, tat sich gegen tief stehende Gegner aber schwer, in den Schusskreis zu kommen. Jacobi parierte noch einmal gegen eine Einzelaktion von Jackson und behielt auch in dem Gewühl danach einen kühlen Kopf (45.).

Im Schlussviertel verflachte das Spiel ein wenig, weil es fast nur noch in eine Richtung lief, nämlich in die des britischen Tores. Die DHB-Mannen suchten weiter die Lücke in der dicht gestaffelten Defensive, die weiter auf schnelle Vorstöße lauerte. Für Aufregung sorgte noch eine Szene, in der Chris Grassick verletzt und vom Platz getragen wurde. Kurz zuvor hatte Linus Butt wegen Meckerns die Grüne Karte gesehen (52.). Chancen waren bis zum Schlusspfiff Mangelware, weil der Weg in den britischen Kreis nahezu vernagelt war. So blieb es beim für die Gäste eher glücklichen Remis.

Tore:
0:1 Christopher Wesley (20.)
1:1 David Condon (23.)
-----------------

Strafecken:
GBR 3 (kein Tor) / GER 1 (kein Tor)

Grüne Karten:
--- / Moritz Fürste (34.), Linus Butt (52.)

Gelbe Karte:
Sam Ward (34.) / ---

Zuschauer: 1600

Schiedsrichter:
Coen van Bunge (NED) / Javed Shaikh (IND)

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