Verdientes Unentschieden gegen AustralienDeutsche Jungen haben sich nach 0:7 und 1:6 stark verbessert und spielen 2:2

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Verdientes Unentschieden gegen Australien

Deutsche Jungen haben sich nach 0:7 und 1:6 stark verbessert und spielen 2:2

09.06.2019 – Die Entwicklung, die die deutschen Jungs in den vergangenen Tagen durchmachten, lässt sich schon alleine an Zahlen ablesen. Erst 0:7 und dann 1:6 verlor die DHB-Auswahl in zwei Testländerspielen gegen die australische U17. Als man sich nun im Rahmen des Vier-Nationen-Pfingstturniers auf der Anlage des Mannheimer HC ein drittes Mal gegenüberstand, rang das deutsche Team dem Gegner ein verdientes 2:2-Unentschieden ab. „Wir hätten heute sogar gewinnen können“, war Bundestrainer Rein van Eijk stolz auf seine Jungen. Für die geht es am Pfingstmontag (13.30 Uhr) gegen die Niederlande jetzt sogar um den Turniersieg.

 Die überfallartigen Konter, die Entschlossenheit und Abgeklärtheit im gegnerischen Kreis – mit diesen Mitteln waren die Australier zu ihren deutlichen Siegen in den beiden Länderspielen vor Turnierbeginn gekommen. Diese Qualitäten in den Griff zu bekommen war die große Aufgabe für die deutsche Mannschaft. Nach Spielende konnte Rein van Eijk zufrieden feststellen: „Wir haben die Stärken der Australier sehr gut aus dem Spiel nehmen können.“ Mit klugen Seitenverlagerungen, einer hervorragenden Zusammenarbeit der einzelnen Mannschaftsteile sowie auch gutem Gegenpressing ließen die deutschen Jungen den Gegner längst nicht so zur Entfaltung kommen, wie man es überwiegend in den beiden Tests erdulden musste.
Deutschland schaffte sogar zweimal die Führung. Nach zwölf Minuten landete eine Flanke aus der Mitte heraus genau auf der Vorhand von Liam Holdermann, der beim finalen Stecher keine große Mühe mehr hatte. Allerdings dauerte es auch nur drei Minuten, dann hatte Australien den Ausgleich erzielt. Bei einer flachen Strafecke sah Torhüter Bendix Denkmann nicht ganz glücklich aus, dafür parierte der Berliner Keeper später noch ein paar Mal großartig.
Nach 40 Minuten ein Schreckmoment nicht nur für die Gäste. Eine stramm geschlenzte deutsche Strafecke bekam der australische Liniensteher mit voller Wucht an den Kopf. Die Schiedsrichter pfiffen regelkonform Siebenmeter, den Jakob Brilla mit viel Glück (denn er rutschte beim Schlenzversuch komplett ab, aber der Ball rollte in Schrittgschwindigkeit vom Innenpfosten über die Linie, weil Brilla den Torwart in die andere Ecke geschickt hatte) zum 2:1 verwandelte. Für den getroffenen australischen Spieler war die Partie indes beendet, er musste ins Krankenhaus gebracht werden. „Wir hoffen, dass nichts Schlimmeres passiert ist und wünschen ihm gute Besserung“, so Rein van Eijk.
Zehn Minuten vor Ende glich Australien aus, als sich die deutsche Mannschaft von einem schnell ausgeführten Freischlag etwas überrumpeln ließ und Denkman mit einer statten Rückhand vom Kreisrand überwunden wurde. Beim 2:2 blieb es, nachdem der deutsche Torwart in letzter Minute noch einen Gewaltschuss aus zehn Metern um den Pfosten drehte. „Bendix hat uns da den verdienten Punkt gerettet“, freute sich der Bundestrainer. Ein Sieg über die Niederländer würde seiner Mannschaft am Montag evetuell den Turniersieg bringen, abhängig vom Ausgang des austzralischen Spiels gegen Irland.

 Tore:
0:1 Liam Holdermann (12.)
1:1 Australien (E, 15.)
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1:2 Jakob Brilla (7m, 40.)
2:2 Australien (50.)

E: 4 (1) / 3 (0)
7m: 0 / 1 (1)
Grün: 0/2

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