Gomoll geht vom BHC nach KölnUnd Christopher Zeller wird nach einem Jahr Pause sein Comeback geben

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Gomoll geht vom BHC nach Köln

Und Christopher Zeller wird nach einem Jahr Pause sein Comeback geben

Rot-Weiss Köln kann einen großen Transferkracher des Hockey-Sommers vermelden. A-Nationalspieler Jonas Gomoll wechselt vom Berliner HC zum Deutschen Meister, der damit seine Personalplanungen für die kommende Saison abschließt. Insgesamt vier neue Spieler haben die Domstädter verpflichtet, zudem plant Coach André Henning in der kommenden Saison wieder mit dem Weltklassestürmer Christopher Zeller, der nach über einjähriger Pause sein Comeback geben soll.

Jonas Gomoll gehört längst zu den besten deutschen Offensivspielern. Der 23-Jährige absolvierte bereits 31 Länderspiele für den A-Kader und schoss dabei acht Tore. Höhepunkt seiner noch jungen A-Kader-Karriere war der Gewinn der Champions Trophy 2014. Vor wenigen Wochen verpasste er nur hauchdünn den Sprung zu den Olympischen Spielen in Rio; er wurde als letzter Spieler von Bundestrainer Altenburg aus dem Kader gestrichen. 2013 gewann Gomoll - gemeinsam mit zahlreichen seiner neuen Kölner Mitspielern und seinem neuen Trainer André Henning - die Junioren-Weltmeisterschaft in Delhi. Im Sommer 2012 wurde Jonas Gomoll mit dem Berliner HC Deutscher Feld-Meister. Im Finale besiegte sein Team ausgerechnet Rot-Weiss Köln. Seine gesamte Karriere verbrachte Gomoll beim Berliner HC. Nur in der vergangenen Saison sammelte er internationale Erfahrung und lief einige Monate für den HC Den Bosch in der niederländischen Hoofklasse auf.

Jonas Gomoll: „Ich möchte mich bei meinem Verein, dem Berliner Hockey Club, von ganzem Herzen für die letzten 19 Jahre bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dort zu spielen und ich wünsche dem Verein nur das Beste. Für mich ist es nun an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich freue mich sehr, mit diesem jungen Kölner Team zusammen zu spielen und hoffentlich viele Erfolge feiern zu können. Außerdem möchte ich ein Teil des Entwicklungsprozesses werden, in dem sich das Team trotz der jüngsten Erfolge noch befindet und dazu auch mein eigenes spielerisches Potenzial weiter verbessern. Ich kenne viele der Rot-Weiss-Jungs schon seit vielen Jahren und freue mich sehr darauf, mich mit ihnen gemeinsam weiter zu entwickeln. Zusätzlich bietet Köln eine sehr reizvolle Kombination aus Hockey und einem großen beruflichen Umfeld. Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen.“
André Henning, Sportlicher Leiter Hockey und Head-Coach Bundesliga: „Joni will die nächsten großen Schritte in seiner Karriere ansteuern und beschleunigen. Wir sind extrem stolz darauf, dass er sich entschieden hat, diesen Weg bei und gemeinsam mit uns zu gehen. Er ist ein Spielertyp, der bestens in unser Offensiv-Gerüst passt. Menschlich ist der Typ eine glatte Eins und wird in unseren Haufen unterschiedlicher Charaktere perfekt passen. Ich bin mir dessen bewusst, dass es ein großer Schritt für ihn war, seine Heimat - den BHC und seine Stadt - zu verlassen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun gemeinsam die nächsten großen Ziele mit Rot-Weiss ins Visier nehmen können.“
Der Kader für die Saison 16/17 steht damit. Das Karriere-Ende von Kapitän Philipp Zeller, der das Team als einziger Spieler verlässt, wird somit gleich durch fünf Neue kompensiert. Jan Fleckhaus (Mülheim), Benedikt Swiatek (Nivelles/BEL) und Youngster Kai Aichinger (SW Köln) wurden bereits als Zugänge vermeldet. „Das Comeback von Christopher Zeller ist für uns ein gefühlter Neuzugang“, so André Henning. „Wir wollen das junge Team auf der einen Seite weiterentwickeln. Schon in der letzten Saison galt es mit dem Team zu performen, gleichzeitig aber auch viele individuelle Ziele und Interessen zu verfolgen. Mit den Neuen werden wir in der Spitze und Breite noch einmal besser. Unser Staff, verstärkt durch Matthew Hetherington, wird dabei helfen, dass wir wirklich alle Jungs im Blick haben und beide Entwicklungen, als Team und auch jeder für sich, genau so weitergehen. Wir fühlen uns jetzt bestens aufgestellt für die kommende Saison, sind uns aber auch dessen bewusst, dass wir einen wahnsinnig hohen Aufwand benötigen, um aus dem großen Potenzial eine gemeinsame und die höchstmögliche Team-Qualität zu entwickeln.“ (Quelle: RW Köln)

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