Damen: 1:1 gegen Las LeonasIm dritten Vergleich mit Argentinien in Köln gab's für den Damen-Olympiakader das zweite Remis

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Damen: 1:1 gegen Las Leonas

Im dritten Vergleich mit Argentinien in Köln gab's für den Damen-Olympiakader das zweite Remis

Der deutsche Damen-Olympiakader hat im dritten und letzten Aufeinandertreffen mit Argentinien in Köln erneut ein 1:1-Unentschieden erreicht. Wie im ersten Spiel hatte das DHB-Team ein leichtes Plus an Spielanteilen, aber es fehlten die klaren Torchancen, um nach dem 1:1 (1:0) und 2:3 (2:3) zum ersten Sieg zu kommen. Julia Müller sorgte für das Ausgleichstor Anfang des zweiten Viertels, nachdem Argentinien früh geführt hatte. In den nächsten Wochen stehen angesichts des Liga-Entspurts und des Europacups nun vorwiegend Trainingslehrgänge auf dem Programm.

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Spielerisch hatten wir ein sehr gutes erstes und letztes Viertel heute. Das zweite war okay! Im dritten müssen wir dann zurückliegen, retten uns aber durch. Das ist gut, denn wir brechen in solchen Phasen, wenn die spielerische Stabilität mal nicht gegeben ist, nicht zusammen. Diese Mentalität hat die Mannschaft gut entwickelt, sie behält dann die Ruhe und zeigt kämpferische Qualität! Generell ist der Spielstil jetzt gut zu erkennen! Wir haben im Aufbau eine gute Flexibilität entwickelt – egal gegen welchen Gegner. Da ist viel Qualität entstanden. Was noch nicht passt, und das ist kein neues Thema, ist die Wirksamkeit der Ecken! Wir können hier alle drei Partien über die Ecken gewinnen, schaffen das aber nicht! Da müssen wir dran arbeiten. Letztlich machen die Mädels aber einen exzellenten Job! Und auch die Clubs in der Liga steuern das sehr gut mit und bieten viel Qualität an!“

Die Argentinierinnen legten einen guten Start hin in diesem dritten Spiel – dieses Mal wieder auf der Anlage von SW Köln am Kuhweg. Nach Fuß von Julia Müller im Kreis hatten sie in der Anfangsminute die erste Ecke, die Kristina Reynolds aber entschärfte. In der 6. Minute dann aber ein Ballverlust der Deutschen am eigenen Viertel. Die Gäste spielten auf Lucina von der Heyde, die mit einem Stecher aus zwei Metern Entfernung ins Netz Reynolds keine Chance ließ.
Das DHB-Team in dieser Phase noch nicht auf der Höhe: Carla Rebecchi hatte kurze Zeit später eine nächste Chance, bei der Reynolds aber zur Stelle war. Bei einem weiteren Rechtsangriff kam Florencia Habif zum Schuss, der an einen deutschen Fuß ging. Die zweite Ecke brachte den Gästen aber nichts ein. Ein Angriff über Schütze und Oruz wurde dann mal zu Eileen Hoffmann in den Kreis durchgesteckt, die die erste Ecke fürs DHB-Team holte. Der Versuch von Luisa Steindor, auf Stecher zu spielen, war aber noch zu ungenau.
Doch nun kamen die Deutschen langsam viel besser rein, kreierten ihrerseits Chancen. Nach einem Konter Anfang des zweiten Viertels über Pieper, Otte und Hoffmann, dribbelte sich Lisa-Marie Schütze im Kreis durch und holte die zweite deutsche Ecke, die Spezialistin Julia Müller hart und platziert im langen Eck zum 1:1 (17.) unterbrachte. Danach spielte sich das Geschehen viel im Mittelfeld ab. Beide Tems kamen kaum einmal durch am gegnerischen Kreis.
Zwar hatte das DHB-Team gegen Ende der ersten Hälfte mehr vom Spiel, aber der Halbzeitstand war durch die gute Anfangsphase der Gäste absolut gerecht. Argentinien begann die zweite Hälfte wieder etwas engagierter. Nach einem Freischlag bekam Argentinien die dritte Ecke zugesprochen, die Laura Keibel aber stark ablief. Auch danach hatte das DHB-Team mehr Ballbesitz, Argentinien lauerte auf Fehler, um zu kontern. Ein solcher führte zu einem freien Rückhandschuss, der aber fünf Meter über das Tor von Reynolds ging (38.).
Kurz darauf war Delfina Merino frei, die aber an der gut aufgelegten Reynolds scheiterte. Die besseren Chancen hatten nun klar die Gäste – das DHB-Team geriet in Probleme, konnte sich aber gut halten. So war erneut Merino nach einer Linksflanke frei, konnte aber nur am Tor vorbeischießen. Kurz darauf verlor Hasselmann die Kugel am Kreis, Granatto setzte wieder Merino in Szene, die ihr Privatduell mit Reynolds erneut verlor. Im letzten Viertel fing sich das Mülders-Team aber wieder. Otte und Schütze bereiteten schön für Jana Teschke vor, deren Rückhandschuss Keeperin Belen Succi so eben noch um den Pfosten drehen konnte.
Habif sah dann Grün, musste zwei Minuten raus. In Überzahl flankte Steindor auf Schütze, die im Kreis durch war und per Stockfoul gestoppt wurde. Statt des von den Deutschen geforderten Siebenmeters gab es „nur“ Strafecke, die verstoppt wurde. Das DHB-Team wollte die Partie unbedingt gewinnen, nahm Reynolds für eine elfte Feldspielerin vom Platz und hatte mehr vom Spiel. Als die Argentinierinnen am Kreis keinen Abstand einhielten, gab es noch eine Schlussecke, die aber auch nicht von Erfolg gekrönt war.

Tore:
0:1 Lucina von der Heyde (6.)
1:1 Julia Müller (KE, 17.)
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Ecken:
Deutschland 5 (1 Tor) / Argentinien 3 (keine Tore)

Schiedsrichter:
Gaby Schmitz / Sophie Bockelmann

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