U21-Herren: Turniersieg verpasstStarkes 2:2 gegen Belgien zum Abschluss des Turniers in Hannover

Herrenfinale knapp verpasstEuropameisterschaft in Antwerpen, Herren-Halbfinale: Belgien - Deutschland 4:2 (0:2)

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U21-Herren: Turniersieg verpasst

Starkes 2:2 gegen Belgien zum Abschluss des Turniers in Hannover

Die deutschen U21-Herren haben am Sonntag eine drohende Niederlage gegen Belgien beim Vier-Nationen-Turnier noch abgebogen. Ein Doppelpack von Constantin Staib bescherte dem WM-Kader in seinem besten Turnierspiel ein 2:2-Remis (0:2) gegen Belgien, das damit ungeschlagen Turniersieger wurde. Die Niederländer spielten in ihrem letzten Spiel am Sonntag 1:1 gegen Pakistan und belegten Rang drei. In der Vorbereitung auf die U21-WM im Dezember in Lucknow (Indien) geht es fürs Team nun Ende August, Anfang September mit Arbeitslehrgängen in Mannheim und Frankfurt weiter.

Trainer Matthias Becher, der die Mannschaft vor Olympia für Valentin Altenburg federführend betreut, sagte: „Schon ärgerlich, dass wir unser vorher ausgegebenes Ziel, den Turniersieg durch das Remis nicht erreicht haben – zumal wir heute unser bestes Spiel gemacht haben und ganz viel von dem umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Insgesamt kam das Turnier aber für uns zu einer guten Zeit, weil uns aufgezeigt wurde, was wir schon können und woran wir noch arbeiten müssen. Und wir Trainer haben einen Eindruck davon bekommen, wie weit jeder einzelne Spieler ist, bevor er jetzt wieder für die Bundesligavorbereitungen zu seinem Clubteam geht.“

Wegen der brütenden Hitze in Hannover hatte man sich vor dem Spiel festgelegt, in vier Vierteln a 17,5 Minuten zu spielen. Und die Partie begann von beiden Teams auf hohem Niveau, wobei die Deutschen mehr Spielanteile hatten und mit dem aggressiven Pressing der Belgier gut zurechtkamen. Chancen waren jedoch Mangelware. Die erste gefährliche hatte das DHB-Team in der 15. Minute, als Staib sich nach Linksangriff in den Kreis tankte und per Rückhandflanke an den langen Pfosten Freund und Feind ganz knapp verpasste. Belgien auch nur mit einer Großchance in der 18. Minute, als Lennat Küppers, der die erste Hälfte im Tor stand, ein Eins-gegen-Zwei bravourös verteidigte.
Wieder ein guter Start im zweiten Viertel: Nils Grünenwald und Malte Hellwig hätten das 1:0 machen müssen (19,), aber in mehreren Schussversuchen konnte immer noch irgendein Belgier im letzten Moment einen Schläger reinhalten, so dass das Tor nicht fiel. Dann allerdings das 0:1 (27.) wie aus dem Nichts. Gregory Stockbroekx kam nach Rechtsangriff zu einem Flachschuss, der irgendwie durch Küppers‘ Schienen hindurch den Weg ins lange Eck fand. Und nur drei Minuten später hielt Küppers eine Eckenvariante der Belgier zwar gut, aber Verheijen konnte im dritten Nachschuss die Kugel zum 0:2 im Tor unterbringen, als die Verteidiger den Ball nicht weit genug aus dem Kreis bekamen. Danach so etwas wie Ernüchterung im deutschen Spiel. Man hatte so gut und auch überlegen gespielt, und nun lag man 0:2 zurück. Bis zur Pause passierte daher nur wenig.
Im dritten Viertel fiel zwar kein Treffer, aber die Deutschen hatten eine ganze Anzahl guter Chancen zu verzeichnen, darunter zwei Ecken, die aber heute allesamt vom starken Rausläufer der Belgier entschärft wurden. Belgien selbst hatte nur eine Ecke, die Niklas Gast, der diese Halbzeit im Tor stand, aber gut parierte. Ins letzte Viertel warfen die Deutschen nochmal alles rein. Belgien lauerte nur noch auf wenige Konter, die gefährlich blieben. In der 56.Minute ein starker Angriff über Grünenwald, Hüttermann und Staib, den Hellwig mit einem Schuss abschloss. Der belgische Torwart konnte zwar noch halten, aber aus dem Gewühl heraus machte Staib das 1:2.
Das war ein Aufbruchsignal! Es begann ein Powerplay der Deutschen. Moritz Rothländer sorgte immer wieder mit starken Soli für Gefahr. So auch in der 61. Minute, als er drei Gegenspieler auf sich zog und am Kreis nach links zu Staib ablegte. Gegen dessen platzierten Schuss ins lange Eck hatte der Keeper keine Chance. Die Deutschen wussten, dass das 2:2 nicht zum Turniersieg reichte, sondern noch ein Treffer zum Sieg hermusste, aber auch eine Ecke in der 69. Minute und das Herausnehmen von garst danach für einen elften Feldspieler brachten den ersehnten Treffer nicht mehr auf die Anzeigetafel.

Tore:
0:1 Gregory Stockbroekx (27.)
0:2 Thomas Verheijen (KE, 30.)
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1:2 Constantin Staib (56.)
2:2 Constantin Staib (61.)

Ecken:
GER 4 (kein Tor) / BEL 2 (1 Tor)

Zuschauer: 350

Schiedsrichter:
Grant Hundley (USA) / Jasper Nagtzaam (NED)

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