Der Start in die Play-offsErster von drei Akten im Krimi um die Endrunden-Teilnahme und den Klassenerhalt

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Der Start in die Play-offs und -downs

Erster von drei Akten im Krimi um die Endrunden-Teilnahme und den Klassenerhalt

23.04.2021 - Das erste Wochenende der Play-offs und -downs in der 1. Bundesliga steht im Zeichen der Einzel-Partien bei den schwächer platzierten Teams. Wer in der Abschlusstabelle hinter seinem Viertelfinal- oder Abstiegskampfgegner stand, hat nun ein Heimspiel, während die besser rangierten Teams nächstes Wochenende zuhause zweimal die Chance haben, die „Best-of-three“-Serie zu drehen oder vorzeitig zu beenden. Unentschieden gibt es in keinem Spiel. Steht es nach vier Vierteln Remis, gibt es sofort ein Penalty-Schießen, so dass jede Partie einen Sieger hat und das Team, das zuerst zwei Siege ausweist, gewinnt die Serie

In den Play-offs um die FINAL FOUR am 8./9. Mai beim Mannheimer HC finden bei den Herren drei der vier ersten Viertelfinals in Hamburg statt. Der Hamburger Polo Club hat dabei am Samstag Titelverteidiger Mülheim zu Gast. Und der konnte diese Saison gegen Polo noch nicht gewinnen. 2:3 verlor man zu Saisonbeginn im Herbst 2019 und in Mülheim endete der Vergleich 1:1. Der Club an der Alster empfängt RW Köln, ein Duell, das vor kurzem in Köln noch 2:2 endete, während Rot-Weiss das Hinspiel in Hamburg 5:3 gewonnen hatte.
Die Partie des HTHC gegen Mannheimer HC ist noch kurzfristig von Samstag auch Sonntag verlegt worden. Hier sind die Vorgaben deutlicher, denn Mannheim hat zuletzt in sechs Partien nicht gegen das Bechmann-Team verloren. Torreiche Schützenfeste waren allerdings alle Begegnungen der beiden Kontrahenten. Das vierte Herren-Viertelfinale steigt am Samstag beim Berliner HC, wenn der UHC aus Hamburg zu Gast ist. Hier siegte in dieser Saison bislang immer das Auswärtsteam. Der BHC in Hamburg mit 5:4, der UHC in der Hauptstadt 2:0.

In den Damen-Viertelfinals spielen fast alle Hamburger Teams dagegen auswärts. Einzig der HTHC hat am Samstag gegen Düsseldorf sein Heimspiel am Voßberg. 1:1 und 2:1 für den DHC lauteten die knappen Ergebnisse aus der regulären Saison, und es gibt nicht wenige Trainer, die in den Prognosen, den „unangenehm spielenden“ HTHCerinnen eine Überraschung gegen den Spitzenreiter der anderen Gruppe zutrauen. Mülheim empfängt ebenfalls am Samstag den anderen Gruppensieger aus Mannheim. Die Statistik spricht da klar für die Kurpfälzerinnen, aber die sechs Siege in den letzten sechs Aufeinandertreffen waren alle nur mit ein oder zwei Toren Vorsprung für den MHC.
Noch knapper ist die Prognose für das Duelle zwischen RW Köln und UHC. In dieser Saison gewann auch da jeweils das Auswärtsteam die Ligaduelle, wobei Rot-Weiss im Oktober beim UHC mit einem 4:1 schon ein großes Ausrufezeichen setzte. Zwischen dem Berliner HC und dem Club an der Alster sind die Vorzeichen eindeutiger. Hier siegte Alster zuletzt 4:0, dürfte aber auch noch das 0:0 im Hinspiel im Herbst 2019 in Berlin im Kopf haben.

In den Play-downs gelten die gleichen Vorgaben wie in den Play-offs. Hier sind beide Herrenpartien des ersten Wochenendes am Sonntag angesetzt. Nürnberg empfängt dabei den favorisierten Crefelder HTC, der beide Liga-Vergleiche jeweils mit 3:1 gewinnen konnte. Die Frage ist, wer die anhaltende Negativserie in dieser ersten Partie brechen kann. Die Seidenstädter verloren zuletzt zwölf Partien am Stück, der NHTC gewann zuletzt Anfang Oktober, ist auch acht Partien ohne Sieg. Da stehen die Gegner im anderen Play-down-Match tatsächlich anders da. Großflottbek gewann sein letztes Ligaspiel in Krefeld mit 3:1 und Gegner TSV Mannheim schickte Nürnberg mit einem 5:0 nach Hause.

Bei den Damen steigt die Partie zwischen Großflottbek und Rüsselsheim bereits am Samstag. Die Bilanz der Saison zwischen beiden ist tatsächlich ausgeglichen. Der RRK siegte zuhause 2:0, der GTHGC sogar 4:0. Die letzten Ergebnisse sprechen ein wenig für die Hessinnen, die mit zwei Siegen am Ende der Saison in die Play-downs einzogen. Doch der GTHGC konnte sich auch gegen Top-Teams stets achtbar aus der Affäre ziehen, verlor zumeist nur mit einem Tor. Deutlich klarer Favorit ist der Münchner SC gegen die Zehlendorfer Wespen. Der MSC holte fast dreimal so viele Punkte wie die Berlinerinnen in dieser langen Saison, kassierte nicht einmal halb so viele Gegentore. Doch wenn man bedenkt, dass die Wespen vier ihrer sieben Saisonpunkte gegen das Team von André Schriever holten, wird auch das Duell nochmal sehr interessant.

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