DANAS: Vorfreude auf BerlinWichtigste Station in der Vorbereitung und Generalprobe für die WM-Qualifikation

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DANAS freuen sich auf den Four Nations Cup in Berlin

Wichtigste Station in der Vorbereitung und Generalprobe für die WM-Qualifikation

08.06.2017 - Der Four Nations Cup in Berlin wird für die DANAS die wichtigste Station in der Vorbereitung und quasi eine Art Generalprobe für die WM-Qualifikation im Rahmen der World League (8. bis 23. Juli, Johannisburg/RSA) sowie die vom 18. bis 26. August in Amsterdam stattfindende Europameisterschaft sein. Für die Mannschaft von Bundestrainer Jamilon Mülders, die sich seit den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr stark verändert hat, ist es zudem die letzte Chance, sich unter Turnierbedingungen einzuspielen.

Die Eindrücke aus Rio de Janeiro liegen bereits einige Monate zurück und spielen bei den Akteurinnen nahezu keine Rolle mehr. „Rio ist schon so lange her, und die Mannschaft hat mittlerweile ein so anderes Gesicht, dass das Rio-Feeling gar nicht mehr so aufkommt“, beschreibt Janne Müller-Wieland. „Der Fokus liegt jetzt ohnehin auf den bevorstehenden Herausforderungen, und niemand von uns denkt, dass es nach der Bronzemedaille jetzt ein Selbstläufer wird, da anzuknüpfen. Es geht für uns eher darum herauszufinden, wie wir jetzt spielen wollen, wie sich die Rollen unter Umständen auch neu verteilen. Das ist eine spannende Phase, in der es genug zu tun gibt.“ Natürlich sei man noch immer inspiriert, denn die jüngeren Spielerinnen hätten ja gesehen, was in Rio passiert sei. „Das hat uns schon als Team zusammengeschweißt. Aber jetzt haben wir eine neue Truppe, die sich neue Ziele setzt.“

Auch für Lisa Altenburg, die nach einer Verletzung ins Team für den Four Nations Cup und die World League zurückkehrt, sind die Olympischen Spiele abgehakt. „Jetzt stehen neue, wichtige Aufgaben an, aber natürlich wollen wir die positiven Erfahrungen und das Selbstvertrauen aus Rio mitnehmen.“

Beim Zentrallehrgang in Südafrika Anfang des Jahres hätte es mit dem neu formierten Team bereits gut funktioniert. „Die neuen Spielerinnen haben sich schnell integriert und es lief sehr gut für den ersten Lehrgang nach so einem Umbruch“, berichtet Müller-Wieland und bestätigt damit ihre Mitspielerin Lisa Altenburg. „Ich habe nicht das Gefühl, dass es Schwierigkeiten gibt, sich als Team neu zu finden. Die erfahreneren Spielerinnen nehmen die jüngeren gut mir. Spielerisch sind da ohnehin wahnsinnige Talente dazugekommen. An Qualität wird es also sicher nicht mangeln. Da mache ich mir gar keine Sorgen.“ Das Gros des Teams sei ja schon lange zusammen, und die Neuen hätten das Glück, „völlig unvoreingenommen in die nächsten Spiele zu gehen. Die bringen ja neben ihren Fähigkeiten auch frischen Wind mit“, findet Altenburg.

Das Turnier in Berlin sei für den neu formierten Kader eine hervorragende Standortbestimmung, wie Altenburg findet. „Da können wir an all den Ecken und Kanten arbeiten, die wir bislang noch nicht bearbeiten konnten. Es wird spannend sein, wie schnell wir uns einspielen und aneinander gewöhnen können, den Teamspirit finden, der es uns zuletzt ermöglicht hat, das Optimum aus uns herauszuholen.“ Die Ergebnisse in Berlin seien eigentlich eher zweitrangig, gibt Janne Müller-Wieland unumwunden zu. „Natürlich gibt es ein besseres Gefühl, wenn wir erfolgreich spielen. Wichtiger aber ist es in Berlin, sich zu finden, Systeme einzuschleifen und an der Abstimmung zu arbeiten. Das internationale Niveau ist so viel höher als in der Bundesliga oder bei den Juniorinnen. Dazu haben ja nach Rio praktisch alle Topteams einen Umbruch gehabt. Da wird es spannend sein zu sehen, wie die jetzt aufgestellt sind.“ Zumindest für das deutsche Team gelte, so die Co-Kapitänin, dass neben der erfahrenen Achse Spielerinnen dazugekommen sind, die noch kein Weltturnier absolviert haben. „In dieser Formation haben wir praktisch noch nie gespielt. Auch deshalb ist Berlin so wichtig, um uns möglichst schnell anzupassen.“

Eine der Spielerinnen, die erstmals mit dem A-Kader ein Turnier spielen werden, ist die erst 19-jährige Mülheimerin Teresa Martin Pelegrina. „Es war schon ein tolles Gefühl, eingeladen zu werden. Ich freue mich total auf die bevorstehenden Aufgaben und bin gespannt, wie wir mit dem neuen Team an die Erfolge der älteren Spielerinnen anknüpfen können.“ Der Schritt aus der U21, wo sie nur ein Jahr gespielt hat, in den A-Kader sei ein sehr großer – vor allem in puncto Athletik, Zweikampfhärte und Spieltempo. Das sei bei ihren drei ersten Länderspielen über Ostern schon zu merken gewesen. „Auch deshalb ist Berlin für mich persönlich ungemein wichtig, um weiter Spielpraxis auf diesem hohen Niveau zu bekommen, sich spielerisch gut reinzufinden, sich an die Abläufe zu gewöhnen. Ich denke schon, dass China und Korea noch mal ein anderes Kaliber sein werden als Belgien oder Irland, die wir über Ostern gespielt haben, auch weil der asiatische Spielstil sehr unterschiedlich zu den europäischen Teams ist. Ich denke, der Four Nations Cup kann ein sehr guter Gradmesser für uns sein.“

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