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Thema Bundesligaausgliederung

Zwei-Drittel-Mehrheit knapp verfehlt / Prozess soll weitergehen, hockeyliga e.V. gegründet

26.05.2019 - Die Ausgliederung der Bundesligen verfehlte beim 54. DHB-Bundestag am Samstag um nicht einmal 100 bei insgesamt 1.597 Stimmen die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Initiatoren zogen noch am Abend für sich die Konsequenz und gründeten in Grünstadt den hockeyliga e.V. Und auch das neue Präsidium verlieh dem Wunsch Ausdruck, dass der eingeschlagene Weg der Professionalisierung der Ligen auf jeden Fall weitergehen müsse.

Das im Vorfeld und während des 54. DHB-Bundestages am heißesten diskutierte Thema waren die Anträge zur Ausgliederung der Bundesligen. Dieser Punkt bewegte die Delegierten nach der Präsidiumswahl stark. Nach Aussprache machten die Initiatoren selbst den Vorschlag, alle Anträge zusammen mit Zwei-Drittel-Mehrheit abstimmen zu lassen. Und da fehlten am Ende eben etwas mehr als 80 Stimmen.

Verständlicher Weise war die Enttäuschung bei den Initiatoren, die knapp zwei Jahre sehr intensiver Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt hatten, groß. Doch noch im Saal wurden von der neuen DHB-Präsidentin Carola Meyer, aber auch vielen Vereinsvertretern und Landesverbandsvertretern der Wunsch geäußert, dass das Team um Dirk Wellen, Hanns-Peter Windfeder und Horst Müller-Wieland bitte weiter an dem Prozess arbeiten möge.

„Es war ja eine deutliche Mehrheit für dieses Projekt erkennbar. Und dem wollen und müssen wir alle Rechnung tragen, denn die Bundesliga ist das ganz wichtige Aushängeschild des deutschen Clubhockeys“, so Carola Meyer am Sonntag. „Dass die Initiatoren mit einer breiten Front der Bundesligavertreter noch am Samstagabend den hockeyliga e.V. in Grünstadt gegründet haben, zeigt einerseits die Entschlossenheit der Liga zu diesem Reformprojekt und wertschätzt gleichzeitig das Herzblut und die Arbeit, die die Initiatoren in dieses Professionalisierungsprojekt investiert haben. Das neue Präsidium freut sich, mit den Vertretern des hockeyliga e.V. an einem hoffentlich dann für alle guten Ausgang zu arbeiten. Auch aus unserer Sicht ist die Stärkung der Bundesliga ein wichtiges Anliegen, alle die Bundesliga betreffenden Fragen werden wir mit den Bundesligavertreter künftig auf Augenhöhe besprechen. Wir brauchen den Erfolg von Bundesliga und Nationalmannschaft. Das eine bedingt das andere.“

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