Danas: Souveräner EM-AuftaktDANAS mit klarem 4:1 (2:0)-Sieg im ersten EM-Spiel gegen Schottinnen

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Starkes EM-Auftaktspiel von deutschen Hockey-Damen

DANAS mit klarem 4:1 (2:0)-Sieg im ersten EM-Spiel gegen Schottinnen

19.08.2017 - Die deutschen Hockey-Damen sind erfolgreich in die Europameisterschaft in Amsterdam (NED) gestartet. In einer insgesamt eher einseitigen Partie gegen Schottland setzte sich das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders souverän und hoch verdient mit 4:1 (2:0) durch. Bleibt allerdings festzuhalten, dass im zweiten Spiel gegen England am morgigen Sonntag (17.45 Uhr) deutlich mehr Gegenwehr zu erwarten sein dürfte.

Bundestrainer Mülders zeigte sich mit dem Turnierauftakt ausgesprochen zufrieden: „Das war ein sehr gutes, sehr souveränes erstes Spiel. Wir haben eine gute Struktur und starkes Offensivspiel gesehen, aber es ist auch kein Geheimnis, dass wir viele Chancen brauchen, um unsere Tore zu erzielen. Die Mannschaft hat die geforderten Themen aber sehr gut umgesetzt. Klar gibt es Potenzial, sich zu verbessern, aber jetzt ist erstmal die Zeit, das Team für eine geistig, athletisch und spielerisch starke Leistung zu loben. Es freut mich, dass wir so gut in dieses Turnier gestartet sind.“

Die Partie begann optimal für das DHB-Team: Charlotte Stapenhorst kam im ersten Angriff über die Hundekurve, passte den Ball auf Marie Mävers. Die brachte ihn irgendwie wieder zu Stapenhorst zurück, die das Spielgerät mit dem Rücken zum Tor durch die eigenen Beine über die Linie drückte (1.). Schottland ließ die Szene per Videobeweis überprüfen, doch der Treffer zählte. Doch zwei Minuten später war man in der Defensive noch nicht ganz wach, als Sarah Jamieson plötzlich völlig frei im deutschen Schusskreis auftauchte, ihren Vorhandschuss allerdings deutlich verzog. Doch das deutsche Team blieb am Drücker, näherte sich immer wieder dem gegnerischen Tor an. Teresa Martin Pelegrina versuchte sich mit einem Rückhandlupfer, scheiterte jedoch an Torhüterin Amy Gibson (6.). In der nächsten Szene holte Jana Teschke die erste Strafecke. Pia Grambusch packte einen harten Schlag aus, der jedoch von der Linienspielerin am Tor vorbei gelenkt wurde (7.). Die Schottinnen taten sich schwer, gegen die gut sortierten deutschen Damen ins Spiel zu kommen, viele Angriffe liefen ins Leere oder wurden ohne größere Mühe abgefangen. In der 13. Minute gab es erneut Strafecke für Deutschland. Wieder versuchte sich Pia Grambusch mit einem Schlagschuss, der diesmal vom Schläger der Linienspielerin hoch ins Tor abgefälscht wurde.

Die DHB-Damen bestimmten auch im zweiten Spielabschnitt das Geschehen souverän, selbst als man nach einer Grünen Karte für Teresa Martin Pelegrina (17.) kurzzeitig in Unterzahl spielen musste. Doch in den ersten viel versprechenden Angriffen fand man mit dem letzten Pass keine Abnehmerin. Stattdessen gab es mit Schottlands erster Kreisszene die erste Ecke (22.). Julia Ciupka parierte die Ablage-Variante und hatte dann etwas Glück, dass Rebecca Condie im Nachsetzen – volley über Kopf genommen – neben das Tor gezielt hatte. In der 27. Minute wieder Chance Deutschland: Pia Oldhafer kam gegen drei Gegenspielerinnen nicht zum Abschluss, aber aus dem Hintergrund Noemi Heyn, deren Schuss jedoch über das Tor ging. Eine Minute später traf Marie Mävers im Gewühl einen schottischen Fuß für die dritte Strafecke. Nike Lorenz rutschte bei ihrem Schlenzversuch ab, und der Nachschuss von Stapenhorst wurde abgewehrt.

Deutschland suchte direkt nach der Halbzeitpause gleich wieder den Torabschluss. Nach einem Solo von Nike Lorenz verzog allerdings Jana Teschke zunächst deutlich (32.). Auch Marie Mävers vergab von halbrechts mit der Vorhand eine aussichtsreiche Chance auf den dritten Treffer (33.). Schottland befreite sich in der Folge etwas vom deutschen Druck, schaffte es aber nicht, Julia Ciupka im deutschen Tor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Deutlich gefährlicher war weiter das DHB-Team, das sich immer wieder gut in den Kreis kombinierte, dort allerdings mehrfach nicht richtig zum Abschluss kam.

So lief es auch im Schlussviertel, bis zur nächsten deutschen Strafecke, die Charlotte Stapenhorst hart an den linken Pfosten setzte (47.). Die Kreisszenen häuften sich dank des starken deutschen Pressings und wurden hochkarätiger, doch das überfällige dritte Tor ließ weiter auf sich warten. Alleine Marie Mävers und Charlotte Stapenhorst vergaben drei dicke Chancen (48. und 49.). Das Spiel lief nun zumeist in Richtung des schottischen Tors. In der 52. Minute war es dann endlich soweit: Teresa Martin Pelegrina bekam den Ball neun Meter vor dem Tor, zog aus der Mitte mit der argentinischen Rückhand ab und ließ Amy Gibson keine Abwehrchance. Jetzt war der Knoten offenbar geplatzt. Selin Oruz brachte den Ball über rechts auf Cecile Pieper, die ihn in Richtung des langen Pfostens lupfte, wo Charlotte Stapenhorst ungehindert das vierte Tor markierte (55.). Stapenhorst hatte auch den Blick für Marie Mävers, die den Pass allerdings verpasste (57.). Die Schottinnen bekamen drei Minuten vor dem Ende noch eine zweite Strafecke. Als Stechervariante gespielt brachte diese das 1:4 durch Fiona Burnet, die am rechten Pfosten zur Stelle war (58.). Trotz Unterzahl nach Gelb für Grambusch setzte sich das deutsche Team noch mal am schottischen Kreis fest, doch gefährlich wurde es nicht mehr.

Tore:
1:0       Charlotte Stapenhorst (1.)
2:0       Pia Grambusch (KE, 13.)
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3:0       Teresa Martin Pelegrina (52.)
4:0       Charlotte Stapenhorst (55.)
4:1       Fiona Burnet (KE, 58.)

Strafecken:
GER 4 (1 Tor) / SCO 2 (1 Tor)

Grüne Karte:
Teresa Martin Pelegrina (17.) / ---

Gelbe Karte:
Pia Grambusch (57.) / ---

Schiedsrichter:
Claire Druijts (NED) / Alison Keogh (IRL)

(Fotos: Frank Uijlenbroek/Worldsportpics)


Zu den Video-Highlights von Sport1: 

http://video.sport1.de/video/hockey-em-deutschland-schlaegt-schottland-zum-auftakt__1C2ED114-AFE5-C192-9FB2-FA2726F85F94


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