Meyer und Knuf ziehen BilanzPräsidentin Carola Meyer und Leistungssportdirektor Heino Knuf blicken auf FIH Pro League zurück

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Meyer und Knuf ziehen Bilanz

Präsidentin Carola Meyer und Leistungssportdirektor Heino Knuf blicken auf FIH Pro League zurück

11.06.2019 - Die Premieren-Saison in der FIH Pro League neigt sich dem Ende zu: Nur noch zwei Heimspiele stehen den deutschen Damen- und Herren-Nationalteams in dieser Saison bevor. Am Mittwochabend treffen beide in Krefeld auf Belgien, ehe am Sonntag der Abschluss gegen Australien ansteht. Während die reguläre Saison dann für die Herren schon vorbei ist, müssen die Damen im Anschluss noch ein Auswärtsspiel in den USA bestreiten.

Zeit für eine erste Bilanz. „Ich finde die FIH Pro League toll, in meinen Augen ist das ein guter Wettbewerb“, sagte die neue DHB-Präsidentin Carola Meyer bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt im Rahmen eines DHB-Pressegesprächs am Dienstag in Krefeld. „Der Vorteil ist, dass man nicht zu lange an einem Ort und in einem Hotel ist, sondern die Örtlichkeiten wechselt.“ Dennoch sieht die erste Frau an der DHB-Spitze auch Verbesserungspotenzial: „Was die ganze Ausrichtung und Vermarktung angeht, da können wir für das nächste Jahr noch zulegen. Ein gutes Beispiel dafür sind unsere Nachbarn aus den Niederlanden und Belgien.“

Leistungssportdirektor Heino Knuf bilanzierte: „Dieses Format bietet eine sehr gute Möglichkeit viele Spieler und Spielerinnen unter Wettkampbedingungen zu beobachten, zu testen und zu bewerten. Insbesondere für junge Talente gibt uns die FIH Pro League die Möglichkeit, internationale Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Natürlich stellte der Wettbewerb alle Beteiligten vor eine sehr hohe Belastung, aber die anfängliche Skepsis ist bei den Spielern und Spielerinnen gewichen. Die Erfahrungen sind sehr positiv, genauso wie die Stimmung innerhalb der Mannschaften.“

Während der Saison befindet sich Knuf in regelmäßigem Austausch mit den Bundestrainern, am Saisonende wird er sich auch noch mit den jeweiligen Mannschaftsräten zusammensetzen, um Feedback einzuholen. Im Rahmen des Grand Final findet dann noch zusätzlich ein Austausch mit den Sportdirektoren der anderen teilnehmenden Nationen statt. Die Ergebnisse werden dann mit den Zuständigen bei der FIH besprochen.

Auch wenn aktuell noch kein Spielplan für das kommende Jahr veröffentlich wurde, drehen sich die ersten Gedanken bereits um die nächste Saison. „Wir sind nach wie vor daran interessiert, die Ausrichtung in Vereinen bundesweit durchzuführen“, sagt Meyer. Dem stimmt Knuf grundsätzlich zu: „Als Direktor Leistungssport liegt es in meiner Zuständigkeit für optimale Rahmenbedingungen zu sorgen. Ich halte es auf jeden Fall strategisch für sinnvoll, die FIH Pro League überall in Deutschland zu platzieren, sofern die wirtschaftlichen und sportfachlichen Faktoren am jeweiligen Standort auch erfüllt sind.“

Nun mehr zwei Wochen sind vergangen, seit dem Carola Meyer auf dem Bundestag in Grünstadt zur Präsidentin gewählt wurde. „Seit der Wahl stehen unsere Telefone und Postfächer nicht mehr still“, berichtet die Kölnerin, die die ganzen Nachrichten aus der Hockeygemeinde sehr begrüßt. „Wir freuen uns über das Feedback und die Ideen, die bereits an uns herangetragen worden sind. Wir möchten diesen offenen Austausch auch weiterhin leben, denn nur gemeinsam sind wir stark.“

Insbesondere das Wir ist Meyer extrem wichtig. Sie erklärt: „Wir sind als Team Aufbruch angetreten und so sehe ich uns auch weiterhin. Daher ist es mir auch sehr wichtig, dass von uns als Präsidium und nicht von mir als Präsidentin gesprochen wird.“ Dem schließt sich auch Knuf stellvertretend für den Vorstand an: „Das gleiche gilt für den Vorstand, auch wir agieren weiterhin als Team mit dem Präsidium und versuchen mit dem Präsidium zusammen, die Dinge weiterzuentwickeln.  In meinen Bereich als Leistungssportdirektor fallen da die Bundesligen, die Nationalmannschaften und der Nachwuchsleistungssport. All das liegt in meiner Verantwortung.“

Meyer und ihr Team führen aktuell eine Bestandsaufnahme in den Bereichen durch. „Ich kann gar nicht sagen, was der wichtigste Punkt ist. Es ist eine Vielzahl von Themen, die auch ineinander greifen. Das Wichtigste ist, dass das deutsche Hockey und die Strukturen sich in verschiedenen Aspekten weiterentwickeln. Wir spüren viel Energie, neue Dinge anzugehen und Dinge anders zu machen. Diese Energie wollen wir nutzen“, erläutert die Präsidentin.

Abschließend appellieren beide noch einmal an die deutschen Hockeyfreunde, sich Tickets für die verbleibenden beiden Heimspieltage zu sichern. „Wir möchten unsere Nationalspieler und -spielerinnen unterstützen und damit auch unseren Gästen zeigen, dass wir eine hockeybegeisterte Nation sind“, sagt Meyer. Knuf beobachtete einen klaren Aufwärtstrend innerhalb der Leistungen der Nationalteams: „Man kann das deutlich sehen. Mit jedem Spiel merken wir, dass sich die Spieler und Spielerinnen immer besser auf den Wettbewerb einstellen.“

Foto: DHB / Marie Gödiker

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