WM: Viel Deutsches KnowhowVor allem europäische Nachbarn setzen auf Bundesliga-Erfahrung

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Viel deutsches Hallenhockey-Knowhow bei der Konkurrenz

Vor allem europäische Nachbarn setzen auf Bundesliga-Erfahrung

05.02.2018 - Traditionell finden sich bei internationalen Hallenhockey-Meisterschaften auch in vielen anderen Nationalteams Spielerinnen und Spieler mit Erfahrungen aus Deutschland und der besten Hockeyliga der Welt. Zudem bauen vor allem die europäischen Nachbarn oft auch auf Bundesliga-Knowhow aus Deutschland. So ist es auch diesmal beim Indoor World Cup 2018 in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Prominentester Name in Reihen der internationalen Konkurrenz ist wohl der ehemalige Damen-Bundestrainer Michael Behrmann (Foto), der zuletzt erfolgreich die Damen des Großflottbeker THGC trainiert hatte und kurzfristig zum Staff des Schweizer Herren-Nationalteams gestoßen ist. Dort ist er derzeit Assistent von Christoph Elste. Der Trainer, der in Leipzig und München gearbeitet hat, ist Head Coach bei den Eidgenossen. Darüber hinaus finden sich auch im Kader einige ehemalige und aktuelle Bundesliga-Spieler wie etwa Patrick Müller (ehemals Club an der Alster), der Ex-DHCer Manuel Keller oder Keeper Lars Kleikemper, der gerade mit dem HTC Stuttgarter Kickers in die Bundesliga aufgestiegen ist. Auch im Staff der Schweizer Damen steckt mit dem ehemaligen Krefelder Bundesligaspieler David Lorenz deutsche Hallenhockey-Kompetenz.

Bei Europameister und WM-Medaillenkandidat Österreich spielen beziehunsgweise spielten wichtige Leistungsträger in der deutschen Eliteliga. Michael Körper ist seit Jahren einer der treffsichersten Hallen-Torjäger überhaupt und steht wie auch Kapitän Xaver Hasun und Patrick Stanzl im Kader des Harvestehuder THC. Antreiber Benjamin Stanzl spielte über Jahre im Trikot der Hamburger, hat sich nun allerdings dem niederländischen Topteam Oranje Rood angeschlossen.

Auch in den WM-Kadern von Polen und Tschechien finden sich nicht wenige Namen, die man in Deutschland bestens kennt. Die erfahrenen Polen Tomasz Gorny und Philip Weide stehen in Diensten von Schwarz-Weiß Neuss. Der Tschechische Verband hat traditionell beste Verbindungen zum deutschen Hockey. Martin Hanus etwa spielte unter anderem beim Gladbacher HTC, Lukas Plochy lief in diese Saison für den frisch gebackenen Deutschen Meister UHC Hamburg auf, und Routinier Tomas Prochazka war lange Jahre beim Mannheimer HC aktiv, wechselte allerdings vor dieser Saison nach Hamburg zum Polo Club.

Prochazka ist in Berlin allerdings nicht nur als Spieler dabei, sondern gehört darüber hinaus zum Staff der tschechischen Damen unter Head Coach Filip Neusser, der in Deutschland als Torhüter unter anderem in Gladbach, Mannheim und München ebenfalls einen guten Namen gemacht hat. Dazu stehen auch im tschechischen Damen-Kader nicht wenige Spielerinnen mit Bundesliga-Erfahrung: Katerina Lacina und Anna Kolarova gehören zum aktuellen DM-Dritten Harvestehuder THC, Barbora Chechakova hatte schon mehrere Stationen in Deutschland, aktuell in Krefeld. Zudem haben auch Klara Kyndlova, Tereza Mejzlikova und Bara Haklova Bundesliga-Vergangenheit.

Ähnlich bundesligaerfahren besetzt ist der polnische Damen-Kader. Head Coach Dariusz Rachwalski sorgte beim Großflottbeker THGC als Hallenspezialist für Furore, Marlena Rybacha und Paulina Polewczak ebenfalls. Aktuell steht Keeperin Marta Kucharska beim GTHGC im Tor, und auch TuS Lichterfeldes Marta Kruszynski wird in Berlin WM-Luft schnuppern.

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