Qualifier: Können nur gewinnen!Österreichs Nationalspieler Leon Thörnblom und Oliver Binder über das bevorstehende Highlight

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Olympic Qualifier: "Wir können nur gewinnen!"

Österreichs Nationalspieler Leon Thörnblom und Oliver Binder über das bevorstehende Highlight

21.10.2019 - Am 2./3. November trifft das deutsche Herrenteam im HockeyPark Mönchengladbach in zwei Spielen auf Österreich, um sich die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 zu erkämpfen. Nur der Gesamtsieger dieser beiden Partien wird im Sommer in Japan dabei sein. Die Österreicher gelten als Weltranglisten-Zwanzigster dabei als Außenseiter. Trotzdem ist die Konstellation sehr interessant, weil allein acht Leistungsträger aus dem aktuellen 22er Kader der Alpenrepublik in der Bundesliga in Hamburg spielen.

Kapitän Xaver Hasun (26) sowie die Haupt-Eckenschützen Michael Körper (32) und Florian Steyrer (22) sowie Youngster Oliver Kern (20) spielen für den HTHC in der hockeyliga. Franz Lindengrün (24), Bartosz Szmidt (25), der dritte Eckenschütze Oliver Binder (23) und Mittelfeld-Ass Leon Thörnblom laufen für den Hamburger Polo Club auf. Man kennt sich zwischen den Olympia-Rivalen also bestens. Wir haben mit Oliver Binder und Leon Thörnblom nach dem letzten Ligaspiel am Sonntag über das bevorstehende internationale Highlight gesprochen.

Wart Ihr nach der Qualifier-Auslosung eher zufrieden oder unzufrieden mit dem Los Deutschland?
Leon: „Verglichen mit der Variante, nach Indien fahren zu müssen und damit den Reisestrapazen und klimatischen Bedingungen ausgesetzt zu sein, war es eher ein positives Los. Wir kennen die deutschen Spieler zweifellos viel besser. Aber von der Spielklasse waren die möglichen drei Gegner Niederlande, Indien oder Deutschland recht gleich.“

Wie bereitet Ihr Euch mit dem Nationalteam vor?
Oliver: „Alle Nationalspieler, die in der österreichischen Liga spielen, trainieren bereits zentral in Wien. Alle die in Deutschland spielen, reisen im Laufe der Woche an. Wir haben dort zwei Testspiele gegen den niederländischen Top-Club Den Bosch. Und werden im Training alles rausholen, was noch geht. Nach Mönchengladbach reisen wir am Freitag an und haben dann noch einmal im großen Stadion Training.“

Mit welchen Gefühlen schaut Ihr den Qualifikationsspielen entgegen?
Leon: „Definitiv mit Vorfreude! Wir haben ja gar nichts zu verlieren, sind krasser Außenseiter. Wir können nur gewinnen. Die Deutschen müssen, wir können uns für Olympia qualifizieren. Der Druck ist also klar verteilt.“

Es ist das erste Mal, dass die Olympia-Qualifikation in diesem Modus ausgetragen wird, nicht in Turnierform – seht Ihr das als Vor- oder Nachteil für Euch?
Oliver: „Schwer zu sagen. In einem Turnier hat man schon die Chance sich zu entwickeln und zu steigern. Zuletzt gab es da in der World League dann ein Viertelfinale als Entscheidungsspiel. Jetzt sind es zwei Spiele. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, kann man vermutlich erst nachher beurteilen.“

Bei den deutschen Herren gab es zuletzt Unzufriedenheit mit den Ergebnissen und einen Trainerwechsel. Wie bewertet Ihr das?
Leon: „Das könnte ein kleiner Vorteil für uns sein, denn die müssen sich jetzt erstmal neu aufstellen. Auf der anderen Seite ist mit Markus Weise ja nun kein so schlechter Ersatz für den Qualifier gefunden worden.“ (er grinst)

Bei Polo spielt Ihr ja nun auch mit deutschen Nationalspielern in einem Team, wird da über den Qualifier gesprochen?
Oliver (grinst breit): „Dauernd. Ich sage Mathias Müller immer, dass bald alles vorbei ist. Das ist lustig – wir stacheln uns da schon freundschaftlich gegenseitig an.“

Spielt der Sieg bei der Hallen-WM 2018 in Berlin im Finale gegen das deutsche Herrenteam für Euch eine Rolle?
Leon: „Na, ja, wir werden auch im Feld von dem Trainerteam gecoacht, das Österreich sowohl bei der Hallen-EM als auch der -WM zu Siegen über Deutschland geführt hat. Aber ansonsten sind es natürlich zwei Paar Schuhe. Allzu viel Gewicht hat das nicht.“

Gibt es irgendwelche Ausfälle?
Oliver: „Ich glaube nicht. Wir können mit dem besten Team antreten.“

Und werden viele österreichische Fans mit nach Mönchengladbach reisen?
Leon: „Familie und Freunde werden schon dasein!“
Oliver (grinst wieder): „Und wir hoffen natürlich, dass viele Mitglieder von Polo und dem HTHC nach Gladbach reisen. Immerhin spielen in beiden Bundesligateams mehr österreichische als deutsche Nationalspieler. Die müssten ja also für uns sein!“

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