Aufgabe professionell angehen!Markus Weise, Mats Grambusch, Martin Häner und Tobias Hauke im Pressegespräch in Hamburg

Al Saadi neuer BundestrainerDer 42-jährige Hamburger wird die HONAMAS zu den Olympischen Spielen nach Tokio führen

HONAMAS lösen Olympiaticket!FIH Olympic Qualifiers 2019 in Mönchengladbach, Herren, Spiel 2: GER - AUT 5:3 (2:1)

Konkurrenten und KumpelsMats Grambusch (RW Köln), Lukas Windfeder (Uhl. Mülheim) und Niklas Wellen (Crefelder HTC) im Interview

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Olympia-Qualifikation: Aufgabe professionell angehen!

Markus Weise, Mats Grambusch, Martin Häner und Tobias Hauke im Pressegespräch in Hamburg

14.10.2019 - Bei einem Pressetermin im Hotel Lindner im Hamburger Stadtteil Heimfeld haben sich am Montagmittag Bundestrainer Markus Weise sowie die Nationalspieler Mats Grambusch, Martin Häner und Tobias Hauke den Fragen der Journalisten zur bevorstehenden Olympia-Qualifikation in Mönchengladbach (2. und 3. November gegen Österreich) gestellt. Zurzeit bereitet sich das Team dort auf die wichtigen beiden Partien vor, in denen die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio entschieden wird.

„Hier geht es nach den für die Jungs anstrengenden Bundesliga-Doppelwochenenden vor allem um die Teamfindung. Hier werden Gespräche geführt, wie wir die Aufgabe angehen wollen, welche Pläne wir verfolgen“, skizzierte Weise, der die Verantwortung für den Prozess der Olympia-Qualifikation vom zurückgetretenen Stefan Kermas übernommen hat. „Drei, vier Jungs kenne ich auch noch überhaupt nicht. Da werden dann Einzelgespräche geführt.“ Weise hat sich für den Qualifikationsprozess den Kölner André Henning und den Mannheimer Matthias Becher als Co-Trainer zum Team geholt.
Der 56-jährige Wahl-Hamburger, der im August nach über dreieinhalb Jahren seinen Job beim Aufbau der DFB-Fußballakademie in Frankfurt beendete, erklärte auch nochmal, warum er nach der Qualifikation nicht weiter für das Herren-Bundestraineramt zur Verfügung stehen wird: „Es gab damals gute Gründe, warum ich nach gefühlt 30 Jahren als Bundestrainer den Job nicht mehr machen wollte und die Chance genutzt habe, als man mir eine andere Aufgabe angeboten hat. Diese Gründe gelten immer noch. Deshalb möchte ich nicht in meine alte Rolle zurück. Eine beratende Funktion für beide Teams, wenn diese von den Bundestrainern dann gewünscht wird, kann ich mir aber durchaus vorstellen“, verriet der Erfolgs-Coach, der mit den Damen 2004 und den Herren 2008 und 2012 olympisches Gold gewann und zum 1. Oktober die Stelle als Bundesstützpunktleiter in Hamburg angetreten hat.

Kein Selbstgänger, sondern eine wichtige Aufgabe

Angesprochen auf die klare Favoritenrolle im Duell des Weltranglisten-Sechsten Deutschland mit dem -Zwanzigsten aus Österreich, wehrte sich Weise gegen die Formulierung „Selbstgänger“: „Das ist es nicht, sondern eine fürs deutsche Hockey sportlich extrem wichtige Aufgabe, die man ganz professionell angehen muss. Du musst in diesen beiden Spielen mit voller Konzentration deinen Matchplan durchziehen, dann klappt das auch. Und die Jungs sind intelligent genug, dass sie das nicht unterschätzen werden. Deshalb sage ich auch nicht, ich glaube, dass es klappen wird, sondern ich weiß, dass es klappen wird!“
Tobias Hauke war seit dem WM-Viertelfinale in Indien 2018 wegen eines Knorpelschadens nicht beim Team dabei und möchte nun sein Comeback geben. Der Doppel-Olympiasieger kennt den Gegner Österreich so gut wie kaum ein anderer im Team, spielt er doch beim HTHC gleich mit sechs österreichischen Nationalspielern zusammen im Team. Auch er sagt, dass man mit voller Konzentration in diese Qualifikationsspiele gehen müsse: „Die haben nichts zu verlieren. Sie spielen in Deutschland gegen Deutschland. Die werden sich aus Hemd und Hose spielen, um sich den Lebenstraum von einem Start bei Olympia zu erfüllen.“
Martin Häner sieht das Team in der Pflicht: „Es wäre natürlich super, wenn Sport so einfach wäre, dass nun ein Trainer kommt, der in seiner Karriere viele Entscheidungsspiele gewonnen hat, und dann passiert das auch so. Aber es lag ja auch vorher nicht allein am Trainer, denn wir haben die letzten Entscheidungsspiele als Mannschaft nicht gewonnen. Deshalb sehe ich uns in der Pflicht, als Team die Verantwortung zu übernehmen und diesen wichtigen Schritt Richtung Tokio zu gehen.“
Dem pflichtete auch Kapitän Mats Grambusch bei: „Wir müssen es sportlich richten in Mönchengladbach. Natürlich macht es viel mehr Spaß, wenn man in einem vollen Stadion spielt, und die Unterstützung der heimischen Fans kann auch nochmal zwei, drei Prozent mehr rauskitzeln, aber wir haben es selbst in der Hand, uns den Traum von der Olympia-Teilnahme in Tokio zu erfüllen – und das müssen wir uns bewusst machen.“

Am 22. und 23. Oktober spielen die HONAMAS in Mönchengladbach bei einem Arbeitslehrgang noch zwei Trainingsspiele gegen Pakistan, das in seinem Olympic Qualifier in den Niederlanden antreten muss, bevor das Team am 30. Oktober endgültig in Mönchengladbach Station bezieht.

Der Spielplan sieht für das Qualifier-Wochenende so aus:

Samstag, 2. November - » Tickets für Samstag
16.00 Uhr Damen: Deutschland – Italien
18.30 Uhr Herren: Deutschland – Österreich

Sonntag, 3. November - » Tickets für Sonntag
14.00 Uhr Damen: Deutschland – Italien
16.30 Uhr Herren: Deutschland – Österreich

» Kombi-Tickets für beide Spieltage

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