Danas gegen GroßbritannienHeimauftakt in der FIH Pro League beginnt im Mönchengladbacher Sparkassenpark

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Danas gegen Großbritannien

Heimauftakt in der FIH Pro League beginnt im Mönchengladbacher Sparkassenpark

23.04.2019 - Seit dem 6. März 2019 haben die deutschen Damen kein Spiel in der FIH Pro League mehr bestritten und nun ist es endlich soweit: An diesem Mittwoch (19.30 Uhr) trifft das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger bei seiner Heimpremiere im Mönchengladbacher SparkassenPark auf Olympiasieger Großbritannien. „Wir sind stolz solch ein Stadion zuhause zu haben, daher ist die Vorfreude sich nun zuhause zu beweisen auch entsprechend riesig“, sagt Nationalspielerin Selin Oruz, die gebürtig aus Krefeld kommt.

„Wir wollen hier so viele Punkte wie möglich sammeln“, meint Bundestrainer Xavier Reckinger. „Wir sind gerade dabei, die Mannschaft wieder zusammenzubringen. Seit gestern sind alle da, ich freue mich riesig.“ Zum Auftaktduell mit Großbritannien sagt der Belgier: „Unsere Energie und die Ecken werden sehr wichtig sein. Wenn wir unser Spiel spielen, haben wir alle Chancen, sie zu schlagen. Wir haben den Heimvorteil. Ich traue meiner Mannschaft zu, dass wir es schaffen gegen sie zu gewinnen.“

Kapitänin Janne Müller-Wieland ergänzt: „Das ist zum Glück nicht mehr die Olympiasieger-Truppe, sonst wäre es sehr schwer. Großbritannien hat jetzt einen neuen Trainer, mal sehen, ob man seine Handschrift schon erkennt. Grundsätzlich müssten wir die bessere Mannschaft sein. Es wird sicher ein spannendes und physisches Spiel.“

Deutschland hat aktuell erst vier Spiele in der neuen Liga gespielt und ist mit einer Punkteausbeute von 41,67 Prozent derzeit Tabellenfünfter. Großbritannien steht mit einer Effizienz von 33,33 Prozentpunkten auf Platz sieben der Neuner-Liga. Da aufgrund der unterschiedlichen Spieltermine die Spanne der absolvierten Partien zwischen vier (Deutschland) und zehn (Neuseeland, China, Argentinien) stark variiert, ergibt sich die Rangfolge nicht nach Gesamtpunkten, sondern nach prozentualem Erfolg. 

Am Freitag (18.15 Uhr) treffen die Danas dann auf den Spitzenreiter Niederlande, am Sonntag (12.00 Uhr) auf den Tabellenvorletzten aus China und zum Abschluss der Heimpremiere am Dienstag (19.30 Uhr) auf das bislang sieglose Schlusslicht USA.

„Solch eine Liga auf diesem Niveau hat was. Jedes Spiel zählt“, erzählt Müller-Wieland, die mit ihren 289 Länderspielen die mit Abstand erfahrenste Akteurin im Kader ist. „Es ist etwas ganz besonderes, jetzt vier Spiele in Mönchengladbach und dann nochmal vier Spiele in Krefeld zu haben“, sagt die 32-Jährige und verspricht: „Das werden Topspiele auf Topniveau.“

13 Jahre beträgt die Altersspanne im deutschen Kader zwischen der Kapitänin und der Jüngsten, der 19-jährigen Sonja Zimmermann. „Ich finde diese Mischung super. Uns ist auch egal, wie alt die Spielerinnen sind. Jede gibt ihr Bestes, manche haben mehr Erfahrung, andere spielen einfach ganz befreit auf“, sagt die derweilen 22-jährige Oruz. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war sie noch die jüngste im Team.

Die besten Vier der Saison erreichen die Endrunde Ende Juni in Amsterdam und sind zudem für die Olympiaqualifikation im Spätherbst gesetzt. „Das ist unser Ziel, weil es auch ein super Format ist, um nochmal gegen die Topteams zu spielen“, meint Müller-Wieland. „Wir machen alles dafür, jedes Spiel zu gewinnen.“